Jenseits der Mediation – Konflikte erzeugen, regulieren und vermeiden
Ein Workshop für Führungskräfte, Mediator:innen, Supervisor:innen und Coaches beim 10. Stuttgarter Mediationsforum.
Der Mediator hat die Konfliktregulation im Blick: Ein Konflikt ist da, wird bearbeitet und gilt im besten Fall als gelöst. Die Führungskraft hat eine andere Aufgabe. Gerade in Transformations- und Sanierungsphasen geht sie häufig den umgekehrten Weg: Sie erzeugt Konflikte, weil gezielte Veränderung ohne sie nicht stattfindet. Die eigentliche Kompetenz liegt darin, den erzeugten Konflikt funktional zu halten und seine Eskalation zu regulieren — und zugleich zu erkennen, welche Konflikte keinen Beitrag zum Selbsterhalt des Unternehmens leisten und deshalb vermieden werden sollten.
Nicht jeder Konflikt soll gelöst werden. Manche sollen entstehen — damit sich etwas bewegt.
Drei Register: Erzeugen, Regulieren, Vermeiden
Der Workshop nimmt diese drei Register als Ausgangspunkt und stellt Fragen, die für Führungskräfte ebenso gelten wie für Mediator:innen, Supervisor:innen und Coaches in der Beratung:
Gearbeitet wird am eigenen Material der Teilnehmenden: Führungskonflikte aus der Praxis, eigene Eskalationsmuster, eigene Entscheidungsfälle.
Mediator, Supervisor und Hochschuldozent an der HTWG Konstanz, wo er zukünftige Führungskräfte in Führung, Organisation und Konfliktkompetenz ausbildet. Mit BILOOP Consulting berät er Unternehmen in der DACH-Region zu Konfliktmanagement, Mediation und Teamentwicklung.









