Leistung · Supervision für Mediator:innen

Fragen aus der Mediationspraxis
sicher reflektiert.

Supervision für Wirtschaftsmediator:innen — für die Zertifizierung, für schwierige Fälle und für die Reflexion.

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Die Situation

Im Fall sind Sie allein. Das gehört zur Rolle.

Allparteilich zu sein heißt, im Raum keinen Verbündeten zu haben. Das ist gewollt — und es hat einen Preis.

Wer eine Mediation führt, hält Struktur, Tempo und Vertraulichkeit, beobachtet Dynamiken und trifft im Minutentakt Interventionsentscheidungen. Ob sie richtig waren, zeigt sich oft erst danach.

Supervision gibt Ihnen ein Gegenüber. Es sieht, was Sie mittendrin nicht mehr sehen können: das Muster, in das Sie selbst hineingezogen wurden. Die Frage, die den Parteien nicht gestellt wurde. Den Punkt, an dem aus Allparteilichkeit unbemerkt Nähe zu einer Seite wurde.

Anlässe

Drei Gründe für eine Supervision

Sie kommen mit einem konkreten Anliegen. Oft ist es eines der folgenden.

Praxisfälle für die Zertifizierung

Wer sich „zertifizierter Mediator“ nach ZMediatAusbV nennen will, braucht supervidierte Praxisfälle — seit März 2024 fünf, integriert in die Ausbildung. Auch die Fachverbände (z. B. BM, BMWA, BAFM, DGM) knüpfen ihre Zertifizierung an dokumentierte Praxis.

Ich supervidiere Ihre Fälle und bestätige die Supervision schriftlich.

Komplexe Fälle

Mehrere Parteien, große Konfliktsysteme, ein Gesellschafterstreit in der Eskalationsspirale, eine Co-Mediation, die nicht rund läuft.

Wir arbeiten an Ihrem Fall, solange er läuft: Wo stehen die Parteien? Was hat sich verändert? Was ist Ihr nächster Schritt?

Erfahrenes reflektieren

Auch abgeschlossene Fälle haben noch etwas zu sagen. Was wurde gelernt? Was nehme ich für die Zukunft mit? Was lasse ich los?

Supervision macht aus Erfahrung Können.

Für wen

Selbständig oder im Unternehmen

Sie arbeiten allein

Selbständige Mediator:innen

  • Es fehlt Sparring und die zweite Meinung.
  • Auftrag und Auftraggeber: Wer bezahlt, wer ist Partei — und was heißt das für den Mediationsprozess?
  • Die Grenze zwischen Mediation, Beratung und Coaching.
  • Die unternehmerische Seite der Praxis: Auftragsklärung, Honorar, Positionierung.
  • Der Weg zur Zertifizierung.
Sie sind Teil des Systems

Betriebsinterne Mediator:innen

  • Die Doppelrolle: montags Kolleg:in, dienstags Mediator:in, danach wieder Kolleg:in.
  • Loyalität zum Arbeitgeber, zu den Parteien und zum Verfahren: Wo kollidieren sie?
  • Vertraulichkeit gegenüber Vorgesetzten, HR und Betriebsrat.
  • Mandat und Rückhalt: Wer schickt Fälle, und wer schützt das Verfahren?

Jede Mediator:in bringt die eigenen Erfahrungen und Verhaltensweisen in den Prozess. Professionelle Mediatoren lassen sich regelmäßig supervidieren.

Michel Bieler-Loop · Zertifizierter Wirtschaftsmediator (Steinbeis / IKOME) · Systemischer Supervisor · Dozent HTWG Konstanz

Meine Perspektive

Ich kenne den Fall von drei Seiten.

Als zertifizierter Wirtschaftsmediator führe ich selbst Verfahren, mit den Zweifeln, die dazugehören. Als systemischer Supervisor (Steinbeis / IKOME) schaue ich aus der Vogelperspektive auf Ihren Fall. Als Dozent an der HTWG Konstanz lehre ich Konfliktkompetenz im Management und bringe wissenschaftliche Expertise in den Prozess.

Ich arbeite fallbezogen und systemisch. Sie bringen einen Fall mit. Ich stelle Fragen, zeige Alternativen und benenne, was ich sehe.

Ablauf

Wie Supervision bei mir abläuft

Nach der Supervision sehen Sie klarer, reflektierter auf den Fall. Für mehr Klarheit in der Mediatoren-Rolle.

01
Anliegen klären

Zertifizierung, laufender Fall oder Reflexion? Vor Ort oder online? Wir klären, was Sie brauchen.

02
Fall vorbereiten

Sie bringen den Fall anonymisiert ein: eine kurze Darstellung und die Frage, auf die Sie eine Antwort suchen.

03
Supervisionssitzung

Wir arbeiten systemisch am Fall: Sie, die Parteien, der Auftrag, das Verfahren.

04
Bestätigung & Weiterarbeit

Für die Zertifizierung bestätige ich die Supervision schriftlich. Bei laufenden Fällen vereinbaren wir bei Bedarf Folgetermine.

  • Einzelsupervision: Ihr Fall, Ihre Fragen, Ihr Tempo.
  • Vor Ort oder online: in Konstanz am Bodensee oder per Video, im gesamten DACH-Raum.
Nächster Schritt

Ein Gespräch.

Schildern Sie mir kurz, worum es geht: die Zertifizierung, ein konkreter Fall oder die Frage, wo Sie gerade stehen. Ich sage Ihnen offen, ob und in welchem Format ich Sie unterstützen kann.

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Zweitägiges IKOME-Seminar in Stuttgart, 19.–20. Februar 2027: von der Methodenkompetenz zur eigenen Praxis.

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Häufige Fragen

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